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1956

Urkunde von Gründungsschwinget 1956

Die Schwingersektion Aeschi wurde am 28. Dezember 1955 im Gasthof Sternen gegründet. Vor der Gründung wurde mit dem Schwingklub Reichenbach trainiert. Die Uebungen wurden mit dem Fahrrad und im Winter  oftmals zu Fuss besucht.
Der erste Vorstand setzte sich  wie folgt zusammen

Präsident                                    Christian Lengacher, Aeschiried
Vizepräsident                             Hans Kratzer, Niederdorf
Sekretär und Kassier                 Wener Schneider, Aeschi
Beisitzer                                      Paul Christen, Aeschiried
Beisitzer                                      Eduard von Känel, Hubel

Für die Uebungen konnte noch kein geeignetes Lokal gefunden werden.
Provisorisch wurde im Sternenschopf trainiert. Im Winter war es dort sehr kalt.

Zusammen mit den Turnern, die auch kein geeignetes Uebungslokal hatten, konnte der
Gemeindeschopf 1958 umgebaut und eingerichet werden. Im Winter wurde im Niesensaal
ein Mattenschwinget mit je sechs Schwingern von Aeschi und Frutigen, jeden gegen jeden, durchgeführt.
1967 wurde die Turnhalle in Aeschi eröffnet und die Schwinger hatten erstmals die Gelegenheit
in Ihrem neuen Schwingkeller zu trainieren.

Ende 1971 haben Gertrud und Paul Christen das Restaurant Chemihütte in Aeschiried eröffnet.
In der Chemihütte wurde auch die Oberländische Schwingerstube eingerichtet.
Jede Oberländer Sektion spendete eine geschnitzte Stabelle mit einem Schwingerbild.
Bei einem Sonntags - Apéro in der Chemihütte, wurde beschlossen, dass anstelle des Herbstschwingets
im Dorf ein Schwingfest bei der Chemihütte durchgeführt werden soll.
Der erste Chemihütte - Schwinget wurde auf dem Grundstück von Gottfried Lengacher, am Nachmittag, durchgeführt.
Sieger wurde Hanspeter Schärz; er besiegte im Schlussgang den Freiburger Alfons Mauron.

Seit Gründung verfügt die Schwingersektion Aeschi über erfogreiche Aktivschwinger.
Namen wie die Gebrüder Hanspeter, Toni und Sami Schärz, Ueli Schärz, Peter Lengacher, Bernhard Hiltebrand,
 Beat Christen dessen Vater Paul Christen, Hans Luginbühl, Victor Cotting, um nur einige zu nennen sind die Legenden und
und waren in Ihrer Aktivzeit gefürchtete Gegner.